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0:2 | ![]() |
Lambach gewinnt grottenschlechtes Derby
Um 14 Uhr pfeift Schiedsrichter Andreas Etzinger das letzte Meisterschaftsspiel des Jahres 2011 in der Bezirksliga Süd an. Union Steinerkirchen gegen RW Lambach.
Und um es geich vorwegzunehmen, das Beste an diesem Derby war der Schlusspfiff des Unparteiischen. Doch der Reihe nach.
In einem Spiel, in dem man lange nicht wusste, wer eigentlich letzter in der Tabelle war, standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die sich an diesem Tag durch Unfähigkeit zur übertrumpfen versuchten. Die Gastgeber begannen eigentlich gar nicht so schlecht und hatten nach kurzer Zeit, des sich gegenseitig Beschnupperns, die erste große Chance. Doch vor dem Tor völlig freistehend, entscheidet sich Steinerkirchens Spieler für die schwierigere Variante. Er schiebt das Leder am Gehäuse vorbei. Glück für Lambach und Pech für Steinerkirchen. Ab diesem Zeitpunkt wird der Ball von 16er zu 16er herumgetragen, wobei man den Heimischen eigentlich den größeren Willen attestieren muss, doch mit Wille alleine lässt sich halt auch kein Spiel gewinnen und so kommt was kommen muss. Der erste Torschuss für Lambach in der 45.Spielminute, bedeutet die Führung durch Alexander Machtlinger. Er zieht aus gut 20 Metern ab und kann Steinerkirchens Schlussmann Stefely überwinden. Der Ball springt kurz vor dem Torhüter auf und an ihm vorbei ins Netz. Ganz unhaltbar sieht auch anders aus! Abermals Glück für Lambach und Pech für Steinerkirchen. Doch so ist es halt,wenn man am Ende der Tabelle steht. Obwohl man um nichts schlechter als Lambach ist, liegt man zur Pause mit 0:1 im Rückstand.
Doch wer glaubte, nach der Pause würde das Spiel besser, der irrte. Die beiden Halbzeiten glichen sich, wie ein Ei dem anderen. Steinerkirchen begann wieder bemüht und hat die erste gute Chance. Lambachs Verteidigung und Torhüter sind bereits ausgespielt doch Adis Osmanagic trifft das leere Tor nicht. Glück für Lambach, Pech für Steinerkirchen. In der 77.Spielminute erneut ein Distanzschuss für die Ensberger Elf und der eingewechselte Manuel Zavaczki überwindet vom 16er den Torhüter der Huberelf - 0:2. Zwei Schüsse - zwei Treffer! Damit ist das Spiel entschieden und der RW Lambach kann in einem äußerst dürftigen Derby erneut drei Punkte mit nach Hause nehmen.
Vielleicht kommt die Winterpause gerade recht um die verletzen Spieler wieder im Kader intergrieren zu können und die Akkus aufzuladen.
Unzufrieden ist man mit dem Saisonverlauf beim RW Lambach natürlich nicht. So schlecht man gestartet war und nach vier Runden das Tabellenende zierte, kratzte die Mannschaft rechtzeitig die Kurve, um als Tabellendritter das Jahr 2011 zu beschließen. Lässt man das heutige Spiel außer Acht, ein großes Kompliment an die Mannschaft und den Trainer.
























